Mit unseren Systemen für Verkehrsflächen verwandeln wir graue Dachflächen von Tiefbauwerken und Parkhäusern in begeh- und befahrbare Bereiche. So entstehen zusätzliche öffentliche Räume mit Gehbelägen und Fahrbelägen auf Dachflächen.
Ein zuverlässiges Drainagesystem ist für die langfristige Funktion und Sicherheit von Verkehrsdächer unerlässlich. Unsere hochwertigen Drainagesysteme zeichnen sich durch hohe mechanische Belastbarkeit und hervorragende Widerstandsfähigkeit gegenüber Regenwasser aus. Dadurch werden Wasserstau und die daraus resultierenden Schäden, z.B. Setzungen der Unterlagen, Frostschäden an der Belagsoberfläche oder erhöhter hydrostatischer Druck auf die Dachabdichtung, zuverlässig verhindert.
Den Kern der Nophadrain Verkehrsdachsysteme bilden die Drainagesysteme der Serie ND 200 (begehbare Dächer) und der Serie ND 600 (befahrbare Dächer). Unsere Systeme stehen für Qualität und liefern zuverlässig überzeugende, nachhaltige Ergebnisse. Projekt für Projekt.
Klicken Sie auf die folgenden Blöcke, um die spezifischen Systeme für Verkehrsdächer anzuzeigen: begehbare Dächer, befahrbare Dächer für PKWs und befahrbare Dächer für LKWs.
Die Drainagesysteme der ND 200-Serie, wie beispielsweise die Drainagesysteme ND 220 und ND 200sv, haben eine Druckfestigkeit von 700 kPa und bestehen immer aus drei Funktionsschichten, die in einem Produkt zusammenkommen: eine Filterschicht, Drainageschicht und Schutzschicht. Doch die wahren Kraftpakete sind die Drainagesysteme unserer ND 600-Serie, wie zum Beispiel die Drainagesysteme ND 620 und ND 600hdsv. Sie zeichnen sich durch Drainagekerne mit extrem hohen Druckfestigkeiten von etwa 900 kPa oder sogar 1.200 kPa aus. Dadurch sind sie für die Belastungsklassen N1, N2 und N3 geeignet.
Neben einer hervorragenden Druckfestigkeit sind alle Drainagesysteme der ND 600-Serie mit einem speziellen CE-gekennzeichneten Monofilament-Filtergewebe ausgestattet. Dieses Gewebe vereint eine hohe Durchstoßfestigkeit mit minimaler Dehnung, so dass die im Straßenverkehr freigesetzten statischen und dynamischen Belastungen nicht zu Schäden an der Filterschicht führen. Dies gilt auch bei Montagearbeiten, wie z. B. dem Rütteln der Fundamentschicht mit einer Rüttelplatte. Das Filtergewebe wird nicht beschädigt, so dass sich die Drainageschicht nicht verstopfen kann und die Drainageleistung gewährleistet ist.
Die Festigkeit und Stabilität dieser ND Drainagesystem Serie wurde nicht nur in zahlreichen Projekten, sondern auch in Langzeittests an verschiedenen Instituten wie der Universität München nachgewiesen.
Die Vorteile der Nophadrain Verkehrsdachsysteme:
Verkehrsdächer sind Dachflächen, die für die begehbare oder befahrbare Nutzung geeignet sind. Sie sind nicht nur wasserdicht, sondern auch konstruktiv so ausgelegt, dass sie die Belastung durch Fußgänger, Fahrräder oder sogar Autos tragen können. Das Dach dient somit als Nutzfläche.
Mit den Nophadrain Verkehrsdachsystemen machen wir dies auf sichere und nachhaltige Weise möglich. Durch die clevere Kombination innovativer und hochwertiger Produkte entsteht ein dünner, effizienter Systemaufbau mit maximaler Leistungsfähigkeit.
Es gibt spezielle Systeme – wie das Nophadrain Wasserrückhaltesystem für befahrbare Dächer – bei denen Wasserrückhaltung und befahrbare Beläge hervorragend miteinander kombiniert werden können.
Verkehrsdächer können gut mit Begrünung (meist intensiver Begrünung) kombiniert werden. Voraussetzung ist, dass das Dachabdichtungssystem wurzelfest ist. Die Wurzelfestigkeit muss über eine FLL‑Prüfung oder gemäß NEN EN 13948 nachgewiesen werden, oder es muss eine wurzelbeständige Folie verwendet werden.
Nophadrain unterteilt Verkehrsdachsysteme in drei Belastungsklassen: begehbare Dächer (Klasse 1), befahrbare Dächer für PKW (Klasse 2) und befahrbare Dächer für LKW (Klasse 3). Welches System geeignet ist, hängt außerdem von der verfügbaren Aufbauhöhe, der Art des Belags sowie möglichen Kombinationen mit Begrünung und/oder Wasserrückhaltung ab.
Wir beraten ab der Vorentwurfs‑ und Entwurfsphase, inklusive Detailzeichnungen, Ausschreibungstexten und technischer Begleitung während der Ausführung. So wird jedes Verkehrsdach optimal geplant und umgesetzt.
Oft ist die begrenzte Aufbauhöhe des Dachs ein Problem. Nophadrain bietet jedoch niedrige, aber leistungsstarke Drainagesysteme, sodass selbst kompakte Verkehrsdächer dauerhaft leistungsfähig bleiben.
Ja, alle befahrbaren Systeme wurden durch die Technische Universität München (TU München) einer dynamischen Belastungsprüfung unterzogen. Dabei wird der komplette Dachaufbau mit beweglicher Last auf Funktionalität und Dauerhaftigkeit geprüft. So wird nachgewiesen, dass das System langfristiger Verkehrsbelastung standhält.
Ja. Zur Vermeidung von stehendem oder stauendem Wasser müssen Verkehrsflächen mit einem Mindestgefälle ausgeführt werden. Dieses beträgt:
Das Gefälle kann über die Tragkonstruktion, einen Gefälleestrich oder eine Gefälledämmung hergestellt werden.
Grundsätzlich nein. Verkehrsflächen sind so auszubilden, dass kein stehendes Wasser entsteht. Kann stehendes Wasser konstruktiv nicht vermieden werden, sind zusätzliche Maßnahmen zur Entwässerung und Frostsicherheit erforderlich. Welche Maßnahmen erforderlich sind, ist objektspezifisch zu prüfen.
Regenwasser kann über innenliegende Abläufe, Dachrinnen oder direkt in das Erdreich über Drainageschichten abgeführt werden, abhängig von Dachtyp und Nutzung. Die Dimensionierung des Entwässerungssystems ist Aufgabe des Planers oder Installateurs und muss den Normen DIN EN 12056-3 und DIN 1986-100 entsprechen.
Bei dem Schichtenaufbau für Verkehrsflächen auf Dächern und Decken sind folgende Funktionsschichten zu unterscheiden: Trennschicht, Gleitschicht, Schutzlage, wasserdurchlässige Schicht, Filterschicht, Gründungsschicht, Schutzsschicht, Sickerschicht, Filterschicht, Tragschicht, Ausgleichsschicht, Bettung und die eigentliche Deckschicht.
Jede Schicht erfüllt eine spezifische Funktion. Zusammen sorgen sie für eine druckstabile, dauerhafte Konstruktion, die statische und dynamische (Verkehrs-) Belastungen aufnehmen kann. Manche Produkte, wie die ND Drainagesysteme, können dabei mehrere Funktionen gleichzeitig übernehmen.
Eine Trennschicht ist erforderlich, wenn die verwendeten Materialien chemisch nicht miteinander verträglich sind, um schädliche Reaktionen zu verhindern. Dafür können Kunststofffolien, Kunststoffvliese oder – abhängig vom Systemtyp – eine druckverteilende Folie bzw. ein Trennvlies des ND Drainagesystems eingesetzt werden.
Die Gleitschicht verhindert, dass vertikale und horizontale Kräfte, wie sie beim Verdichten, Bremsen, Anfahren oder Drehen von Fahrzeugen entstehen, auf die Dachabdichtung übertragen werden. So bleibt die Abdichtung vor Beschädigungen geschützt.
Bei begehbaren Systemen (Belastungsklasse 1) besteht die Gleitlage aus ND TGF-20 Trenn- und Gleitfolie sowie der druckverteilenden Folie des ND Drainagesystems. Bei befahrbaren Systemen (Belastungsklasse 2 und 3) wird die Gleitlage durch ND TSF-100 Gleit- und Schutzfolie und die druckverteilende Folie des system-spezifischen ND Drainagesystems gebildet. Bei Umkehrdächern werden unter der XPS-Dämmung zwei Lagen ND TGF-20 Trenn- und Gleitfolie verlegt.
Die Filterschicht verhindert, dass feine Partikel aus der Bettungs- oder Tragschicht in die Sickerschicht gelangen, sodass ein ordnungsgemäßer horizontaler Abfluss erhalten bleibt. Abhängig vom Pflastertyp wird ein Vlies oder Gewebe verwendet, mit mindestens 100 mm Überlappung und hochgeführten Rändern, um Auswaschungen zu vermeiden.
Das spezielle Monofilamentgewebe vereint hohe Durchstoßfestigkeit und minimale Dehnbarkeit und hält den Kräften durch statische und dynamische Belastungen aus dem Straßenverkehr stand. Dies gilt auch beim Einbau, da das Filtergewebe den Belastungen einer mechanischen oder dynamischen Verdichtung der Fundamentschicht durch eine Rüttelplatte standhält. Dadurch wird sichergestellt, dass das Filtergewebe nicht durchlöchert wird und die Drainageschicht frei von zusätzlichem Füllmaterial bleibt. Dadurch eignet sich dieses Drainagesystem für begeh- und befahrbare Beläge auf Fundamentschichten für Schüttmaterial, sowie Dränbeton.
Die Sickerschicht nimmt überschüssiges Wasser aus dem Aufbau der Befestigung auf und leitet es zu Dachabläufen oder über den Dachrand ab. Sie verhindert Wasseranstau in der Trag- oder Bettungsschicht und schützt die darunterliegenden Schichten.
Die Schicht muss horizontal und vertikal durchlässig für Wasser sein, eine hohe Kriechfestigkeit aufweisen und den Anforderungen der DIN 4095 sowie der CE-Kennzeichnung (bei Kunststoffsystemen) entsprechen.
Ja. Eine hohe Druckfestigkeit sorgt dafür, dass das Drainagesystem seine Form und die ursprüngliche Aufbauhöhe auch unter starken und dynamischen Belastungen behält. Dadurch bleibt die Wasserableitung dauerhaft gewährleistet. Je nach Typ haben die ND Drainagesysteme für Verkehrsdächer eine Druckfestigkeit von etwa 900 oder 1.200 kPa.
Die Schutzschicht schützt das Dachabdichtungssystem vor vertikalen Belastungen (mechanisch und dynamisch) während der Verlegung und Nutzung. Bei leichten Belastungen (Belastungsklasse 1) kann das ND Drainagesystem diese Funktion übernehmen. Bei höheren Belastungen sind zusätzliche Geotextilien, Folien oder Betonschichten erforderlich. Überlappende Schutzschichten müssen mindestens 100 mm überlappen und dürfen nicht mehr als 5 % kriechen (max. 2 mm).
Abhängig von der Planung, der Nutzung und dem weiteren Aufbau kann aus verschiedenen Drainagesystemen für Verkehrs¬dächer gewählt werden. Im Allgemeinen können diese wie folgt eingeteilt werden:
Die ND Drainagesysteme sind CE-gekennzeichnete Sandwichelemente, die Filterschicht, Drainageschicht und eine Gleitlage kombinieren. Je nach Typ können sie zusätzlich als Trenn- und Schutzschicht dienen oder Bestandteil einer Gleitlage sein. Bei Umkehr-Dächern sorgen perforierte Drainagekerne dafür, dass die thermische XPS-Dämmung vollständig trocknen kann, wodurch interne Kondensation minimiert wird.
Alle ND Drainagesysteme werden als ein integriertes Produkt auf Rolle geliefert, bei dem Filter-, Drainage- und (Gleit- und) Schutzschicht miteinander verbunden sind. Dadurch sind sie einfach zu handhaben und schnell zu installieren.
Die Kapazität hängt von der Art der Befestigung und der Menge des Niederschlags ab, die über die Befestigungsschicht (2. Entwässerungsebene) und über die Fugen zur wasserableitenden Schicht (1. Entwässerungsebene) fließt.
Sie wird mit zwei Formeln berechnet, die in der Broschüre „Dimensionierung der Sickerschicht“ erläutert werden.
Die Gründungsschicht sorgt dafür, dass Belastungen übertragen und verteilt werden, wodurch Verformungen der Pflaster- oder Elementbefestigung verhindert werden. Für Belastungsklasse 2 und 3 ist eine konstruktive Tragschicht erforderlich, außer bei Anwendungen mit großformatigen Betonplatten. Bei Belastungsklasse 1 genügt eine Ausgleichs- oder Tragschicht direkt auf dem ND Drainagesystem.
Ein korrekter Schichtaufbau trägt wesentlich zur Stabilität, Sicherheit und Lebensdauer des Verkehrsdachs bei.
Die Tragschicht muss statische und dynamische Lasten aufnehmen und an die darunterliegenden Schichten weiterleiten. Mehr Info in Systembroschüre Verkehrsdächer.
Bei begehbaren Dachflächen der Belastungsklasse 1 kann zur Gefällebildung und zum Höhenausgleich eine Ausgleichsschicht eingesetzt werden. Sie kombiniert Bettung und Tragschicht, und die Deckschicht wird direkt darauf verlegt. Die Korngrößen betragen 2/8 mm oder 3/9 mm, die Schichtdicke liegt zwischen 5 und 15 cm. Das Fugenmaterial muss auf die Sieblinie abgestimmt werden, und ein mehrmaliges Nachsanden ist aufgrund des hohen Hohlraumvolumens erforderlich. Die Ausgleichsschicht kann direkt auf das ND Drainagesystem aufgebracht werden.
Die Bettungsschicht gleicht Toleranzen in den Abmessungen des Belags und Unebenheiten in der Tragschicht aus und sorgt für eine stabile Lage der Deckschicht.
Die Bettungsschicht besteht aus wasserdurchlässigem, filterstabilem Material (z.B. 0/4 – 0/11 mm, 1/3 oder 2/5 mm) und wird verdichtet aufgebracht. Die Schichtdicke beträgt 3 – 5 cm; bei Umkehrdächern muss sie diffusionsoffen sein. Das Fugenmaterial wird auf die Korngröße abgestimmt und bei Bedarf mehrfach nachgesandet. Je nach Belastung kann die Bettung direkt auf das ND Drainagesystem aufgebracht werden.
Auf Dächern und Decken wird meist kein Asphalt oder Beton, sondern eine Deckschicht auf ungebundener Tragschicht aus Schüttmaterial eingesetzt. Dies gewährleistet die Zugänglichkeit der Dachkonstruktion, sorgt für Kontinuität im Straßen- und Umgebungsbild und schützt das Dachabdichtungssystem vor permanenten, veränderlichen und dynamischen Lasten durch eine gleichmäßige Kraftverteilung.
Deckschichten sind wasserdurchlässig und bestehen aus vorgefertigten Elementen wie Betonpflastersteinen, Klinkern, Betonplatten oder Naturstein. Sie werden vor allem auf Flächen mit geringer Geschwindigkeit oder hohen Kontaktbelastungen eingesetzt.
Das Regenwasser sollte möglichst über die Oberfläche der Deckschicht (2. Entwässerungsebene) in Dachabläufe oder über die Dachkante abgeführt werden, um das Eindringen in Bettung und Tragschicht zu minimieren. Je nach Belagsart ist ein Mindestgefälle einzuhalten, und bei geringerer Wasserdurchlässigkeit muss die hydraulische Leistungsfähigkeit der Sickerschicht berücksichtigt werden.
Begehbare Deckschichten (Belastungsklasse 1) können aus Mosaikpflaster, Betonkleinpflaster, Klinker oder Naturstein bestehen. Befahrbare Deckschichten (Belastungsklasse 1–3) werden aus Betonsteinpflaster, Verbundsteinpflaster, Betonplatten, großformatigen Betonplatten oder Rasengittersteinen hergestellt.
Die Drainageschicht leitet Oberflächenwasser von der Deckschicht ab und schützt die darunter liegenden Funktionsschichten vor Staunässe. Sie sorgt dafür, dass das Dachsystem statisch und dynamisch belastbar bleibt und die Lebensdauer der Deckschicht erhöht wird.
Es ist auf die Belastungsklasse, das Material, die Verlegeart, die Dicke der Elemente, die Tragfähigkeit der unteren Schichten und das erforderliche Gefälle für die Wasserableitung zu achten.
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